Muttertagsgeschenke

Letztes Jahr habe ich für meine Mutter diese Untersetzer gehäkelt und sie ihr zum Muttertag geschenkt. Das Häkelmuster ist einfach und und die Untersetzer lassen sich sehr schnell häkeln, aber durch die Verzierung am Rand und das mercerisierte Garn in ähnlichen Farbtönen wirken sie sehr edel.

Kürzlich hat meine Mutter mich angesprochen, dass sie Eierwärmer gebrauchen könnte, falls ich Lust hätte, so etwas für sie zu machen. Da ich noch Reste von dem Garn hatte, aus dem ich die Untersetzer gehäkelt habe, habe ich bescholssen, ihr die Eierwärmer im selben Stil zu häkeln. Dafür musste ich das Muster leicht ändern und werde vielleicht demnächst eine Anleitung dafür schreiben.

 

Bei meinem Stricktreff haben sich alle darüber amüsiert, dass ich ein (gekochtes) Ei in der Tasche dabei habe – aber ich will ja schließlich nicht hinterher feststellen, dass sie die falsche Größe haben.

Die Eierwärmer bekommt meine Mutter dieses Jahr ebenfalls wieder zum Muttertag, dann hat sie ein passendes Set aus Untersetzern und Eierwärmern. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob jemals eine Situation eintritt, wo sie beides gleichzeitig brauchen wird, aber zumindest sehen sie neben einander in der Vitrine sehr adrett aus.

Froschkonzert

   

Neben dem Haus, in dem ich wohne, ist ein großer Tümpel, der aussieht wie eine vollgelaufene Baugrube. Das ganze Gelände war mal ein Sumpfgebiet, vielleicht ist er auch von damals noch übrig. Eine hübsche Angelegenheit ist es jedenfalls nicht, neben einem Einkaufswagen und einem Gartenstuhl sammelt sich noch alles mögliche an Müll darin, und ich habe mich schon gefragt, ob uns diese Pfütze im Sommer wohl eine Mückenplage bescheren wird. 

  

Seit ein paar Wochen kommt nun aus Richtung des Teichs ein großer Lärm, denn es haben sich dort viele Frösche angesiedelt, die gerade in bester Paarungsstimmung sind. Das Gequake bringt mich immer zum Lachen, weil es so furchtbar albern klingt, aber trotzdem bin ich ganz froh, auf der anderen Seite des Hauses zu wohnen. 

Letztens habe ich mich dann einmal mit dem Fotoapparat herangepirscht und konnte einige der Frösche fotografieren. Leider habe ich keinen erwischt, der gerade seine Schallkörper aufbläst, weil sie natürlich immer still geworden sind, wenn jemand in der Nähe war.

  

Inzwischen klingt das Quakkonzert langsam wieder ab und nur noch wenige Frösche lassen ihre Stimme hören. Über eine Mückenplage mache ich mir nun aber wesentlich weniger Sorgen.

 

Meine Endpaper-Mitts

Wenn ich mich so bei den anderen StrickerInnen in meinem Umkreis umsehe, kommt es mir so vor, als hätten alle schon einmal ein paar Endpaper Mitts von Eunny Jang gestrickt. Endlich bin ich mit Meinen auch fertig geworden! Bei Jacquard-Mustern kommen meiner Meinung nach Farbverlaufsgarne besonders schön zur Geltung, weil sie mit einem einfarbigen Garn kontrastieren können. Ich habe ein einfaches weißes Sockengarn verwendet, und Jawoll Magic von Lang in dieser wunderschönen Farbvariante, die, wie ich erfahren habe, leider aus dem Sortiment genommen wurde.

Die Endpaper Mitts sind mein erstes fertiggestelltes Projekt in Jacquard-Technik, und ich kann dieses Muster für Anfänger der Technik sehr empfehlen. Es ist leicht zu lernen, und die selbe Farbe wiederholt sich über höchstens drei Maschen, so dass sich auf der Rückseite keine zu langen Fäden bilden, die das Strickteil zusammenziehen.

Ich habe für die Handschuhe allerdings nicht den im Strickmuster angegebenen Anschlag verwendet, auch wenn er sehr schön aussieht – er war so eng, dass ich meine Hand nicht durgbekommen habe.

 

 

Bei dem Nagellack auf den Bildern handelt es sich übrigens um Holo-Nails von Rival de Loop Young, auf den ich durch Puzzlestuecke aufmerksam geworden bin. In der Sonne glitzert er in allen Farben des Regenbogens, was sich fotografisch leider nur sehr schlecht festhalten lässt.

 

Was wächst denn da?

 

In diesem Post möchte ich euch einmal die Pflänzchen vorstellen, die bisher meinen Balkon bevölkern. Seit kurzen bin ich im Besitz von zwei kleinen Obstbäumen, einer sehr reich blühenden Nekarine und einer ebenfalls zu blühen beginnenden Kirsche. Die Nektarine hat wunderschön kräftig pinke Blüten, die leider langsam zu verblühen beginnen.

 

In großen, selbstbewässernden Töpfen habe ich insgesamt 12 Erdbeerpflanzen gesetzt, die ebenfalls schon Blüten bekommen. Ich bin schon gespannt, ob ich wohl tatsächlich Erdbeeren werde ernten können.

Aus dem letzten Jahr habe ich noch drei Beerensträucher, die letztes Jahr allerdings noch keine Früchte getragen haben. Ein Johannisbeerbäumchen, ein Blaubeerstrauch und eine Preisselbeere, von der mir allerdings letztes Jahr alle bis auf einen Zweig abgestorben sind. Sie hat allerdings jetzt schon neue Blätter bekommen und ich habe Hoffnung, dass sie wieder etwas größer wird.

Im Topf der Blaubeere erschien letztes Jahr ein langer Trieb, den ich für einen Trieb der Blaubeere hielt. Nun hat er aber Blätter bekommen, und es stellte sich heraus, dass er nicht zur Blaubeere gehört. Ich tippe auf eine Birke, das passt von den Blättern, und neben unserem alten Balkon standen einige Birken. Ich kann mich noch nicht dazu durchringen, diesen Trieb zu entfernen, daher darf er dort erstmal ein bisschen stehen bleiben.

Von meiner Schwester habe ich Samen für einen Babyleaf-Pflücksalat geschenkt bekommen und habe deshalb doch einige Samen ausgesät. Diese treiben sehr fröhlich aus und werden jeden Tag ein wenig größer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige bunte Blumen habe ich auch: Aktuell zwei Nelken und zwei Vergissmeinnicht. Die Vergissmeinnicht haben ein sehr tiefes Blau und blühen inzwischen seit über einem Monat ohne Pause.

 

Balkongestaltung

Seit Februar wohne ich nun in einer Wohnung mit zwei Balkons, und während im Februar noch zu schlechtes Wetter und in der Wohnung noch zu viel einzurichten war, um an ihnen viel Freude zu haben, bin ich nun seit einigen Wochen hochmotiviert, das Beste aus ihnen zu machen.

Den kleineren Südbalkon habe ich mir als erstes vorgenommen. Mein Konzept ist, dass ich ihn gerne fröhlich bunt und lecker essbar haben möchte – auf dem Balkon sitzen und süße Beeren naschen zu können, so wie früher im Garten, ist mein Traum. Da ich bisher mit von meinen Fähigkeiten, Pflanzen zu pflegen nur mäßig überzeugt bin, halte ich mich erstmal an Pflanzen, die bereits groß gezogen wurden. Eigene Pflänzchen aus Samen zu ziehen ist ein Projekt für ein anderes Jahr.

Und so sah nun der Balkon vor einer Woche aus:

Besonders stolz war ich auch auf die Ansicht vom Hof des Hauses, die mir bereits Komplimente von Nachbarn eingebracht hat:

Leider wurde mein Freund dann vor zwei Tagen vom Hausverwalter darauf hingewiesen! dass wir keine Töpfe außen an das Geländer hängen dürfen, da die Wohnung eben nur bis zum Balkongeländer geht und die Hausverwaltung über die Gestaltung der Aussenfassade entscheiden darf. Er sagte, er persönlich fände meinen Balkon zwar auch schön, aber das wären nun mal die Regeln.

Enttäuscht war ich schon als ich das hörte, inzwischen habe ich mich damit abgefunden. Die hellblauen und hell-lilanen Töpfe (die übrigens mit einem Preis von 1,99€ bei Kik zu haben sind und damit auch in ein kleines Budget passen) habe ich nach innen gehängt, bei den anderen lässt sich der Henkel abnehmen und man kann sie gut hinstellen. Nur die großen pinken Töpfe mit den Erdbeeren habe ich erstmal auf dem Geländer gelassen, weil ich keine Lust habe, sie sonst auf den Boden zu stellen.

Von hier oben ist der Balkon immernoch sehr hübsch:

Aber von unten sieht er um einiges trostloser aus:

Ein weiterer Nachteil ist, dass Nova der Meinung ist, man könnte das freie Balkongeländer nun prima als Sitzplatz nutzen:

 

Babyziegen machen gute Laune

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Babyziegen gehören für mich zum niedlichsten, was die Tierwelt zu bieten hat, und wenn ich schlechte Laune habe, versuche ich gerne, mit aufzumuntern, indem ich auf Pinterest Bilder von kleinen Zicklein anschaue.

Gar keine schlechte Laune hatte ich aber, als ich am Montag den Mundenhof in Freiburg besucht habe, um mir alle möglichen Sorten von Babyziegen live anzuschauen, zum Beispiel die junge Kaschmirziege im Titelbild.

 

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Der Mundenhof ist ein Tierpark in Freiburg, der sich auf Haustiere aus aller Welt spezialisiert hat. Dort gibt es zum Beispiel viele Sorten Rinder, Laufvögel wie Nandus und Strausse, Alpakas, Kamele, Schafe, Schweine und natürlich: Ziegen.

Zu dieser Jahreszeit bekommen dort viele der Tiere Junge, und ein Besuch in dem Tierpark, der übrigens keinen Eintritt nimmt, ist eine große Freude.

Die kleinen Zwergziegen hatten entsprechend auch die kleinsten Zicklein, wie das kleine Braune auf den Fotos, das erst wenige Wochen alt ist und genüsslich ein vertrocknetes Blatt verspeist hat.

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Die jungen Burenziegen mit den süßen Schlappohren und den entzückendsten Stummelhörnern haben gemütlich in der Sonne gedöst.

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Auch das kleine braune Zwergziegenbaby hatte sich im Sand zum Schlafen zusammengerollt, als wir auf dem Rückweg durch den Park noch einmal an ihrem Gehege vorbeikamen.

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Das waren die Fotos von den niedlichen Ziegenbabys, ich hoffe, sie haben auch euch etwas den Tag versüßt!

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Gehäkeltes Osterhäschen

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Letztes Jahr habe ich bei Aldi einige Packungen Baumwollgarn gekauft und danach im Schrank vergessen. Als ich es wieder fand fehlte mir längere Zeit die Inspiration, was ich daraus machen sollte. Verstricken wollte ich es nicht so gerne, weil Baumwolle so leicht ausleiert.

Amigurumi finde ich toll, schon seit ich es das erste Mal gesehen habe, aber es kam mir immer furchtbar kompliziert vor. Da mir aber für das Baumwollgarn nichts besseres einfiel, habe ich es doch versucht. Und: so schwer ist das gar nicht!

Der Pattern ist Spring Bunnies von Stephanie Jessica Lau. Anstatt Stoff habe ich die Ohren ebenfalls mit Filz appliziert und bei der Nase die senkrechte Linie weggelassen.

 

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Das Häschen passt wunderbar zur aktuellen Frühlingsstimmung und macht sich super in dem Gras, das ich auf dem Balkon für meine Katzen angepflanzt habe. Die Katzen genießen ebenfalls das großartige Wetter und freuen sich, dass die Balkontür fast den ganzen Tag offen steht.

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Ausser dem Gras wächst auf meinem Balkon bis jetzt übrigens nichts. Der Lieblingsplatz meiner Katzen sind nämlich die Blumenkästen mit den Pflanzenresten vom letzten Jahr – und den kann ich ihnen unmöglich wegnehmen.

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